Freitag, 18. Mai 2012

Look of the week 18.05.2012


Name: Deborah
Alter: 20 Jahre
Tätigkeit: im Abistress
Getroffen: Neue Schönhauser Straße
Clothes and Accessorize: by MACHIMA



Donnerstag, 17. Mai 2012

Trendfragen der Woche 15 Mai – 21 Mai 2012


MACHIMA hakt nach...

Die Kälte geht, die Sonnenbrille kommt. Zu sehen sind wieder viele Retro-Shades. Retro. 
Kann man dieses Wort überhaupt noch hören?
"Es stimmt schon, es wird wirklich viel verwendet. Nur wenn man überlegt, wofür Retro steht, kann es doch eigentlich nicht genug davon geben: Bereits existierende Stils werden weiterentwickelt bzw. neu interpretiert oder man greift nur bestimmte Elemente auf. Das ist doch ein super Konzept – so entsteht ständig etwas Neues!"

Gepunktet, gestreift, geblümt in Lack, PVC, Nylon. Für ein paar Cent bis Hunderte von Euro ist er zu haben, dabei kommt er nur kurz zum Einsatz, ist dabei aber unersetzlich. Der Regenschirm. 
Ein übergangenes Accessoire?
"Wenn ich kurz darüber nachdenke, auf jeden Fall! Wenn das Outfit perfekt abgestimmt ist und dann unpassender Weise ein quitschbuntes Etwas zum Vorschein kommt, dann ist das sicherlich nicht die erwünschte Außenwirkung. Ich hab auch schon welche mit Volants gesehen, das sah sehr gut aus. Nur diese Pärchenschirme gehen gar nicht!"

Diesen Herbst kommt die „Carine Roitfeld für MAC“-Koellktion in die Beauty-Stores. Die ehemalige Chefredakteurin der französischen Vogue ist dabei nicht nur als Kreateur der Kollektion, Nuancen-Namensgeber und Designer der Verpackungen tätig, sondern auch als Kampagnenmodel. 
Spricht dich das an?
"Also wenn ich den Namen Carine Roitfeld lese, dann schaue ich schon genauer hin aufgrund ihrer Position in der Modebranche und ihrem einzigartigen Stil. Von der Zusammenarbeit mit Mac habe ich bereits gelesen und freue mich wirklich darauf, alle Produkte endlich zu sehen und ausprobieren zu können! Als Model ist sie vielleicht etwas alt, aber da sie von Mario Sorrenti abgelichtet wurde, mache ich mir da keine Sorgen."

Daniela, 24Jahre, Berlin




Montag, 14. Mai 2012

Q&A: Wie entsteht eigentlich ein Trend?

Designer, Musikszene, Kunst, Reisen, Filme, die Wirtschaftssituation, die Gesellschaft und Stars. Sie alle können Trends entstehen lassen und haben es im Laufe der Geschichte bereits getan. Ein recht großes Spektrum also, aus dem der Trend kommen kann, den wir gerade tragen. Aber alles der Reihe nach. Logisch klingt natürlich, dass Designer mit Hilfe der Laufstege Trends setzen. Allerdings schaffen die Kreativen diese auch nicht aus dem Nichts. Sie lassen sich inspirieren. Reisen, Ausstellungen, Filme und Musik zählt wohl zu den meist genutzten Wörtern, wenn man sie nach ihrer Inspiration fragt. Aber wirklich wichtig sind für die Meister des Zeichenstiftes vor allem die führenden Stoffmessen wie die Première Vision in Paris. Viele berühmte Designer schauen sich hier um und kaufen ein, bevor sie sich ans Entwerfen machen. Vor allem die neuen technischen Materialen regen die Fantasie immer wieder aufs Neue an. Aber auch jenseits der Laufstege zeichnen sich Trends ab. Anhängern der Hip-Hop-Szene muss man dies wohl nicht sagen: Baggy-Pants, Sneakers und Goldschmuck sprechen für sich. Aber dadurch, dass die Designer den Trend auf den Laufsteg bringen, erlangt er größere Aufmerksamkeit und kann sich auch in anderen Kreisen durchsetzen. Aber auch die wirtschaftliche Gesamtsituation kann hier eine entscheidende Rolle spielen. Bestes Beispiel die Finanzkrise. Sie führte zu einer neuen Bescheidenheit in der Mode und einem Revival des Purismus. Aber auch nicht so mächtig klingende Wörter wie die wirtschaftliche Gesamtsituation, sondern ganz einfach eine einzelne Person kann einen Trend auslösen. So löste unsere Grand-Prix-Siegerin Lena hierzulande einen Run auf bestimmte Make-Up-Farben aus. 
Es gibt also eine Vielzahl an Dingen, die einen Trend entstehen lassen kann und auch wenn man hinterher nicht mehr so genauso sagen kann, woher er eigentlich kam, ist es doch allemal besser als das 
Modediktat vor den 60er Jahren. Also am besten raus auf die Straße und selbst mitmischen bei der Mode von morgen!
Hier schauen sich die Größen der Modeszene um, bevor es ans Entwerfen geht: 
Die Stoffmesse Première Vision



Freitag, 11. Mai 2012

Look of the week 11.05.2012


Name: Sarah
Alter: 25 Jahre
Tätigkeit: im Handel
Getroffen: Neue Schönhauser Straße
Clothes and Accessorize: by MACHIMA


Donnerstag, 10. Mai 2012

Trendfragen der Woche 8 Mai – 14 Mai 2012



Machima hakt nach...

Auf den Lippen und Nägeln sind wieder verstärkt Neonfarben zu sehen. Vor allem die Lippen sind ein bevorzugtes Ziel der knallpinken Lippenfarbe. Sind deine Lippen mit von der Partie?
"Also ich habe ehrlich gesagt nie aufgehört pinken Lippenstift zu tragen. Ich schwanke lediglich zwischen Rosa und Pink abhängig von meiner Hautfarbe. Aber im Sommer zu gebräunter Haut ist Pink ein toller Hingucker!"

Mary-Kate und Ashley Olsen? Elizabeth Olsen! Die 22-Jährige Schwester der Zwillinge ist mittlerweile in aller Munde als Schauspielerin und auch die Modehäuser werden auf sie aufmerksam. Muss man bezüglich der Olsens jetzt drei Namen in einem Atemzug nennen?
"Ich denke nicht. Aber nicht, weil sie keine Bedeutung hätte, sondern weil sie eher für sich alleine stehen will, was mir besonders gut gefällt. Sie will nicht von ihren berühmten Schwestern profitieren. So hat sie kürzlich gesagt: „Meine Schwestern ziehen mich nicht an“ bezogen auf The Row. Und sie ist gefeuerte Hauptdarstellerin in „Martha Marcy May Marlene“ und zierte auch erst das Cover des Magazins von Asos. Ihre Schwestern sollten familiäre Konkurrenz also nicht scheuen!"

Coachella, Fusion, Dockville. Sie alle sind Festivals. Und in die Festivals reiht sich jetzt auch die englische Vogue ein mit dem "Vogue Festival". Es soll Podiumsdiskussionen, Workshops und Foto-Shootings geben. Was hältst du davon?
"Es klingt schon ein wenig komisch. Aber auch interessant. Wenn die führenden Leute der Modebranche eingeladen werden würden, also Designer, Chefredakteure und wer sonst noch etwas in diesem Business zu sagen hat und sich über relevante Themen austauschen, dann denke ich, dass da etwas wirklich Spannendes entstehen kann. Mich wundert nur, dass es nicht die amerikanische initiiert hat. Aber die Fachleute werden ja hoffentlich wissen, was sie da machen bzw. veranstalten!"

Caro, 19Jahre, Freiburg


Montag, 7. Mai 2012

Q&A: Warum waren die 60er so "schwungvoll"?

Letzte Woche hieß es so schön: Twiggy war das Gesicht der Swinging Sixties: „Als Swinging Sixties bezeichnet man allgemein sowohl einen kulturellen wie politischen als auch modischen Trend bzw. den Zeitgeist der Gesellschaft ab Mitte der 1960er Jahre." Das sagt das Lexikon. Kubakrise und Vietnamkrieg sagt die Politik. Generationswechsel, neue Sicht- und Denkweisen sagt die Gesellschaft. Jugendkult sagt die Mode. Das neue, freie Lebensgefühl wird mit Hilfe von Miniröcken, Regenmänteln aus PVC und poppigen Farben auf die Straßen gebracht. Und zwar zuallererst auf die King`s Road in Chelsea und die Carnaby Street in Soho. Daran kann man schon erkennen, dass zu dieser Zeit nicht Paris, sondern London DER place to be war. Hier eröffnete Mary Quant – die bekanntlich als Erfinderin des Minirocks gehandelt wird – ihr Boutique Bazaar mit Klamotten zu bezahlbaren Preisen. So konnte die neue, unkonventionelle Jugend bedient werden, die vor allem eines tat: Die Mode mit dem Jugendkult zu brandmarken. So war es die Zeit, in der der Trend von der Straße inspiriert wurde. Da zu dieser Zeit alles sehr gelassen zuging und die Erfindung der Anti-Baby-Pille ihr Übriges zur sexuellen Revolution beitrug, spielte man gerne mit kindlichen Elementen. Deshalb passte Twiggy mit ihren Kulleraugen, und zerbrechlichen Körper perfekt. Wer aber noch mehr außer das Gesicht der Zeit sehen will, sollte sich die Kinoklassiker „Der große Gatsby“ und „Blow Up“ zu Gemüte führen. Beide zeigen, 
wofür die Sechziger standen. So, let`s swing!
Der Laden schlechthin der Swinging Sixties: Mary Quants "Bazaar"






Freitag, 4. Mai 2012

Look of the week 04.05.2012

Name: Julia
Alter: 24 Jahre
Tätigkeit: Trainee
Getroffen: Neue Schönhauser Straße
Clothes and Accessorize: by MACHIMA