Die Frage nach dem wichtigsten Produktdesigner wäre
mit Apple-Designer Jonathan Ive wohl schnell geklärt.
Fragt man hingegen nach dem wichtigsten Modedesigner der Welt (oder selbstverständlich auch Modedesignerin), laufen erst mal mehrere den Laufsteg entlang. Anna Wintour ließ 2005 dafür sieben laufen: Miuccia Prada, Alber Elbaz (Lanvin), Nicolas Chesquière (Balenciaga), Marc Jacobs, Stefano Pilati (YSL), Narciso Rodriguez und Olivier Theyskens (damals Rochas). Während der einflussreichtste Modeblogger der Welt Scott Schuman (The Sartorialist) eher an
Giorgio Armani, Comme des Garçons, Halston, Miuccia Prada und Ralph Lauren dachte. Aber über welche Qualitäten sollte der beste Designer der Welt überhaupt verfügen? Einzigartigkeit, Schönheit, Qualität und Dauerhaftigkeit sind wohl die Schlagworte, die einem als Erstes in den Kopf kommen. Aber vor allem auch jemand, der jede Kollektion etwas Neues schafft, aber trotzdem seine Handschrift beibehält. Da fallen unweigerlich die Namen Karl Lagerfeld und natürlich Alexander McQueen ebenso. Man kann also locker eine Liste mit den Top 10 erstellen. Welcher Zeitraum und welches Design einen dann am meisten ansprechen, muss wohl jeder für sich entscheiden.
Und um die Verwirrung komplett zu machen, sollte man auch die ehemalige Chefdesignerin von H&M Ann-Sofie Johannson nicht unter den Schneidertisch fallen lassen. Sie hat einen ähnlichen Einfluss auf die Mode wie alle hier Genannten, nur eben nicht eigenständig kreativ, sondern „undercover“. Und da ist sie nicht die Einzige. Aber umso mehr Namen, umso besser für uns – denn das bedeutet mehr Kreativität und Einfallsreichtum, die wir schlussendlich tragen können.
Wer sich gern mehr Wissen aneignen möchte,
dem sei dieses Buch empfohlen
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